23.05.2017

Weltnichtrauchertag 2017: Rauchen kostet!

„Rauchen kostet. Nichtrauchen kostet nichts!“ – unter diesem Motto steht der diesjährige Weltnichtrauchertag am 31. Mai in Deutschland. Das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN (ABNR) und die Deutsche Krebshilfe informieren über die Auswirkungen und Kosten des Rauchens für den Einzelnen, die Gemeinschaft und die Umwelt. „Menschenleben und Milliarden – das ist der Preis für den Tabakkonsum. In Deutschland raucht jeder vierte Erwachsene. Deshalb sind weitere Anstrengungen notwendig, um die negativen Auswirkungen des Tabakkonsums zu minimieren“, fordert Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Dass es auch ohne Qualm geht, beweist der Film „Auf Augenhöhe“. Der mehrfach preisgekrönte Kinder- und Familienfilm verzichtet bewusst auf rauchende Charaktere und hat somit eine wichtige Vorbildfunktion insbesondere für junge Menschen. Daher verlieh das ABNR gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe im Rahmen der heutigen Pressekonferenz das Rauchfrei-Siegel an Joachim Dollhopf, Regisseur des Films „Auf Augenhöhe“. Mehr erfahren

22.05.2017

Kein Alkohol unter 18 Jahren

Berlin, Mai 2017 – DANK unterstützt das Positionspapier der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS). Die DHS empfiehlt unter 18-Jährige grundsätzlich vor Alkoholkonsum zu schützen. Alkohol ist ein höchst gesundheitsgefährdendes Produkt. Dies ist die Folge seiner Eigenschaften als Zellgift, als Rauschmittel und Suchtmittel sowie seiner enthemmenden Wirkung. Die Gesundheitsrisiken betreffen jedes alkoholische Getränk und jeden Konsum. Mehr erfahren

18.05.2017

Weltnichtrauchertag am 31. Mai

Rauchen kostet in vielfältiger Hinsicht – nicht zuletzt das Leben. Das Motto des diesjährigen Weltnichtrauchertages verdeutlicht die Bandbreite der Kosten des Rauchens: von den individuellen Belastungen durch Ausgaben für Tabakprodukte, durch Krankheit und Tod, über den Preis für die Allgemeinheit durch Gesundheitskosten und Produktionsausfälle bis hin zu den ökologischen Folgen durch Tabakanbau, -herstellung und Entsorgung von Tabakprodukten. Mehr erfahren

12.05.2017

Alkohol? Weniger ist besser! Die Deutsche Krebshilfe gibt Tipps zur Aktionswoche Alkohol 2017

Bonn (sts) – Wer trinkt, schadet seiner Gesundheit nachhaltig: Der regelmäßige Kon-sum auch geringer Mengen steigert das persönliche Krebsrisiko. Dennoch trinkt über 90 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland Alkohol. Pro Kopf konsu-miert sie in einem Jahr etwa eine Badewanne voll Bier, Wein und Schnaps. Um über den richtigen Umgang mit Alkohol aufzuklären, engagieren sich tausende Freiwillige vom 13. bis 21. Mai 2017 bei zahlreichen Aktionen im gesamten Bundesgebiet. Alle zwei Jahre findet unter Federführung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) die Aktionswoche Alkohol statt. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt diese Woche mit ihrem Präventionsratgeber für Männer „Riskante Partnerschaft. Mehr Gesundheit – Weniger Alkohol“. Mehr erfahren

04.05.2017

Breite Unterstützung für die rauchfreie Gastronomie in Nordrhein-Westfalen

Vor vier Jahren, am 1. Mai 2013, trat in Nordrhein-Westfalen ein vollständiges Rauchverbot ohne jegliche Ausnahmeregelungen für öffentliche Räume und die Gastronomie in Kraft – ein Erfolg auf der ganzen Linie. Im Mai 2017 stehen mehr als zwei Drittel der nordrhein-westfälischen Bevölkerung hinter dieser strengen, aber klaren Regelung; sogar über 80 Prozent der jungen Menschen im Alter von 18 bis 29 Jahren und selbst fast die Hälfte der Raucher unterstützen sie. Dies zeigt eine aktuelle Repräsentativbefragung der Gesellschaft für Konsumforschung, die von der Dieter Mennekes-Umweltstiftung in Auftrag gegeben und vom Deutschen Krebsforschungszentrum ausgewertet wurde. Mehr erfahren

21.04.2017

Raucherland Deutschland – weltweit unter den Top Ten

Deutschland gehört weltweit zu den Top Ten der Länder mit der höchsten Anzahl an Rauchern – mit fatalen Folgen: Etwa jeder siebte Todesfall ist hierzulande eine Folge des Tabakkonsums. Dies zeigt die Global Burden of Disease-Studie, die kürzlich im angesehenen Fachjournal „The Lancet“ erschien. In dieser Studie schätzt ein Konsortium namhafter Wissenschaftler für 195 Länder und Territorien die Raucherzahlen ab und berechnet die durch den Tabakkonsum verursachten Todesfälle. Zugleich belegt Deutschland den vorletzten Platz – nur gefolgt von Österreich – auf der Tabakkontrollskala der Europäischen Krebsliga, die staatliche Maßnahmen zur Verringerung des Tabakkonsums bewertet, und gerade aktualisiert wurde. Mehr erfahren

31.03.2017

Wöchentliche Presseschau der NCD Alliance

Aktuelle Nachrichten und Reportagen rund um die Themen „Globale Entwicklung“, „Weltgesundheit“ und „Gesundheitsrisiken“ in einer kompakten Übersicht der Internationalen Allianz Nichtübertragbarer Krankheiten (NCD Alliance) Mehr erfahren

27.03.2017

Depression im Kindesalter: Hohe Aktivität als Schutzfaktor?!

Dass körperlicher Aktivität eine wichtige Rolle in der Prävention von Depressionen zukommt, untermauern aktuelle Auswertungen der Trondheim Early Secure-Studie. Demnach entwickeln körperlich aktive Kinder seltener depressive Symptome als ihre weniger aktiven Altersgenossen. Mehr erfahren

24.03.2017

BJK-Stellungnahme: „Prävention, Kinderschutz und Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen. Anmerkungen zu aktuellen Präventionspolitiken und -diskursen“

In einer aktuellen Stellungnahme greift das Bundesjugendkuratorium (BJK) das Präventionsgesetz und das Bundeskinderschutzgesetz auf. Es regt dazu an, Prävention in den Kontext anderer Konzepte in der Kinder- und Jugendhilfe einzureihen und den Begriff der Förderung von Gesundheit und Wohlergehen stärker in den Fokus zu rücken. Mehr erfahren

23.03.2017

Raucherparadies Deutschland

Deutschland unternimmt viel zu wenig, um das Rauchen einzudämmen und das Nichtrauchen zu fördern. Deshalb landet die Bundesrepublik im europäischen Vergleich der Maßnahmen zur Eindämmung des Tabakkonsums zum zweiten Mal in Folge auf dem vorletzten Platz, nur gefolgt von Österreich. Dies zeigt eine aktuelle Befragung in 35 europäischen Staaten, die „Tabakkontrollskala 2016“, die am 23. März bei der siebten Europäischen Tabakkontrollkonferenz in Porto vorgestellt wurde. Mehr erfahren

07.03.2017

Gesundes billiger, Ungesundes teurer machen! So profitieren Ärmere von einer Zucker-Fett-Steuer

Berlin, 07.03.2017 – Ärmere Menschen in Deutschland leben ungesünder, sind häufiger übergewichtig, häufiger von Diabetes Typ 2 betroffen und sterben früher – und sie werden immer mehr. Wie der aktuelle „Armutsbericht Deutschland“ zeigt, sind hierzulande immer mehr Menschen von Armut bedroht: etwa 12,9 Millionen, darunter circa 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche. Anlässlich des Tags der gesunden Ernährung am 7. März macht diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe darauf aufmerksam, dass gesunde Massenlebensmittel zu niedrigen Preisen auch für finanzschwächere Menschen verfügbar sein müssen, um chronischen Krankheiten wie Adipositas und Diabetes vorzubeugen. Ungesunde Lebensmittel mit viel gesättigten Fetten, Zucker und Salz sollten dagegen teurer werden. „Eine Zucker-Fett-Steuer in Kombination mit Subventionen für gesunde Lebensmittel oder eine Umstrukturierung der Mehrwertsteuer für Gesundes und Ungesundes sind ideale ökonomische Anreize für Hersteller, ihre Produkte gesünder zu gestalten. So wird Gesundes auch für ärmere Menschen bezahlbar“, plädiert Dr. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Mehr erfahren

07.03.2017

Abschaffung der Mehrwertsteuer für Kita- und Schulessen? Deutsche Diabetes Gesellschaft befürwortet Pläne von Minister Schmidt – fordert aber, ausschließlich gesunde Lebensmittel steuerlich zu entlasten

Agrarminister Christian Schmidt will das Essen in Kitas und Schulen von der Mehrwertsteuer befreien, um eine gesunde und bezahlbare Ernährung zu fördern. So sieht es das „Grünbuch Ernährung, Landwirtschaft, Ländliche Räume“ vor, das Christian Schmidt kürzlich der Öffentlichkeit vorstellte. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) befürwortet diese Pläne grundsätzlich. Allerdings fordert die Fachgesellschaft das Ministerium auf, eine solche Maßnahme an Anreize zu koppeln, die sicherstellen, dass bei der Herstellung der Mahlzeiten tatsächlich auf gesunde Lebensmittel zurückgegriffen wird. Sonst drohe die Gefahr, dass die Caterer lediglich ihre Gewinnmargen erhöhen – bei gleichbleibend schlechter Verpflegungsqualität. Als Lösung schlägt die DDG eine Umstrukturierung der Mehrwertsteuer vor, die gesunde Lebensmittel entlastet und für dickmachende Lebensmittel den vollen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent vorsieht. Mehr erfahren

16.02.2017

Studie belegt Zusammenhang von TV-Spots und Übergewicht. Deutsche Diabetes Gesellschaft bekräftigt Forderung nach Kindermarketing-Verbot für ungesunde Dickmacher

Berlin – Eine große europäische Langzeitstudie hat den Beweis erbracht, dass Fernsehwerbung bei Kindern den Konsum von zucker- und fettreichen Lebensmitteln erhöht und damit Übergewicht fördert. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sieht in dem Ergebnis der „I.Family Study“ ihre Forderung bestätigt, wonach an Kinder gerichtete TV-Spots für hochkalorische, übergewichtsfördernde Lebensmittel verboten werden sollten. Mehr erfahren

07.02.2017

Mit Radfahren, schwimmen und Nordic Walking Blutzucker dauerhaft senken

Berlin, 07.02.2017 – Viele Menschen fassen zu Jahresbeginn den Vorsatz, sich mehr zu bewegen, abzunehmen und fitter zu werden. Die guten Vorsätze sind jedoch oft schnell wieder vergessen. Dabei lohnt es sich, regelmäßige Bewegung in den Alltag zu integrieren. Sportliche Aktivitäten halten nicht nur fit, sie senken auch die Blutzucker-, Blutfett- und Blutdruckwerte. Das ist besonders für Menschen mit Diabetes wichtig, da sie so Folgeerkrankungen vorbeugen. Im Idealfall benötigen Menschen mit Diabetes Typ 2 durch regelmäßige Bewegung auch weniger Medikamente. Welche Sportarten bei Diabetes und Folgeerkrankungen geeignet sind und worauf Sportanfänger achten sollten, erklärt Privatdozent Dr. med. Axel Preßler, Oberarzt an der Hochschul-Ambulanz für Präventive und Rehabilitative Sportmedizin der Technischen Universität München, im Experten-Chat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe am 9. Februar 2017. Fragen können ab sofort eingesendet werden. Mehr erfahren

31.01.2017

„Fußballfans im Training" Bundesligaclubs starten neues Präventionsprogramm für (X)XL-Fans

Sich gesünder ernähren, im Alltag mehr bewegen, wieder mehr Sport treiben, nachhaltig Gewicht verlieren und dadurch das persönliche Krebsrisiko senken: Wie das geht, lernen ab sofort männliche (X)XL-Fußballfans. Und zwar dort, wo ihr Fußballherz schlägt – in den Sportstätten und auf den Sportanlagen ihrer Lieblingsvereine der Bundesliga und 2. Bun-desliga. In der Rückrunde der Saison 2016/2017 starten fünf Clubs erstmals das Programm „Fußballfans im Training“ (FFIT). Das Projekt wird in Zusam-menarbeit mit dem Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel (IFT-Nord) und der Deutschen Krebshilfe durchgeführt. Dies gaben die Pro-jektpartner am 26. Januar 2017 im Rahmen einer Pressekonferenz in der VE-LTINS-Arena des FC Schalke 04 bekannt. Mehr erfahren

23.01.2017

Gesund durch Stadtplanung?!

Luftverschmutzung, Lärmbelastung, Stress oder Bewegungsmangel sind Risikofaktoren, denen viele Stadtbewohnerinnen und -bewohner ausgesetzt sind. Wie eine aktuelle Studie nun nahelegt, kann diesen jedoch durch effiziente Stadtplanung entgegengewirkt werden. Mehr erfahren

23.01.2017

Wöchentliche Presseschau der NCD Alliance

Aktuelle Nachrichten und Reportagen rund um die Themen „Globale Entwicklung“, „Weltgesundheit“ und „Gesundheitsrisiken“ in einer kompakten Übersicht der Internationalen Allianz Nichtübertragbarer Krankheiten (NCD Alliance) Mehr erfahren

21.01.2017

Bewegung und Sport sind die wichtigsten Maßnahmen zur Entwicklung eines gesunden Stütz- und Bewegungssystems im Kindes- und Jugendalter

Bewegung ist wichtig für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Aktuell wird dies vor allem zur Vermeidung von Übergewicht diskutiert, vergessen wird dabei nicht selten das Stütz- und Bewegungssystem. Denn der Mensch besteht aus verschiedenen Strukturen, wie Knochen, Knorpeln, Sehnen, Bändern, Muskeln und Faszien. Grundlage für die optimale Funktion dieses Systems ist das harmonische Zusammenspiel der beteiligten Strukturen. Die Steuerung erfolgt über das Nervensystem. Dieses nimmt im Sinne der Propriozeption Informationen zu Körperhaltung und -position und Spannungszustand von Muskeln und Sehnen auf und steuert über die Innervation der Muskulatur den optimalen Bewegungsablauf. Mehr erfahren

19.01.2017

Erster Diabetes-Lauf in Hamburg für den guten Zweck

Berlin/Hamburg, 18.01.2017 – Nur ein Viertel der Männer und ein Fünftel der Frauen in Deutschland bewegen sich ausreichend, satte 7,5 Stunden pro Tag sitzen die Deutschen sogar im Durchschnitt. Bewegungsmangel gehört neben Übergewicht und ungesunder Ernährung zu den wesentlichen Risikofaktoren für die Entstehung des Typ-2-Diabetes. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) wird deshalb im Rahmen ihres in Hamburg stattfindenden Fachkongresses mit gutem Beispiel vorangehen und am frühen Abend des Himmelfahrtstages am 25. Mai 2017 um 18.00 Uhr einen 5 km-Lauf und -Walk durch Planten un Blomen veranstalten. Neben den Kongressteilnehmern – Wissenschaftler, Ärzte und Diabetesberater – sind auch alle anderen Menschen eingeladen, am Lauf teilzunehmen. „Schnell oder langsam, seien Sie dabei! Die Veranstaltung richtet sich bewusst an alle, die einfach Freude an der Bewegung haben oder sie bekommen wollen“, sagt der Hamburger Diabetologe und Vorsitzende von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, Dr. Jens Kröger. Lauf-Legende Dieter Baumann gestaltet das Warm-Up, gibt wertvolle Tipps und sorgt mit Anekdoten für gute Laune. Mehr erfahren

19.01.2017

Alles in Zucker? Zuckerindustrie verharmlost Gesundheitsrisiken: Plumper Versuch der Einflussnahme auf die Politik

Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) wirft dem Industrieverband „Wirtschaftliche Vereinigung Zucker e.V.“ vor, die negativen Auswirkungen von überhöhtem Zuckerkonsum gezielt zu verharmlosen. In Positionspapieren, die vor kurzem im Zuge der parlamentarischen Veranstaltung „Schöne neue Zuckerwelt 2017?“ herausgebracht wurden, werde Zucker fälschlicherweise als Naturprodukt bezeichnet. Zudem benutze der Verband eine irreführende Argumentation. Ignoriert würde hingegen, dass der stark gewachsene Zuckerkonsum für den Anstieg von Zivilisationskrankheiten wie Diabetes Typ 2, Adipositas und Krebs mitverantwortlich sei, warnt die DDG. Mehr erfahren

10.12.2016

diabetesDE-Expertenchat zu Weihnachtsleckereien: Fitmacher statt Fettmacher auf den Festtagsteller

Berlin, 09.12.2016 – Je näher es auf den Heiligabend und die Feiertage zugeht, steigt bei Groß und Klein die Vorfreude auf eine schöne Zeit mit der Familie und Freunden. In vielen Haushalten dreht sich bereits seit Wochen alles um die Frage: „Was soll es dieses Jahr Köstliches zum Fest geben“? Ob Kartoffelsalat mit Würstchen, Weihnachtsgans, Karpfen blau – viele beliebte Weihnachtsgerichte enthalten auch viele Kalorien. Wie man diese in weniger fett- und zuckerhaltige Varianten abwandeln und gesunde Lebensmittel wie Gemüse ergänzen kann, erklärte Diabetesberaterin Michaela Berger im Experten-Chat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Mehr erfahren

10.12.2016

Nichtrauchen ist erst der Anfang: Auch andere Krebsrisiken sind vermeidbar

Mindestens ein Drittel der Krebsfälle wäre vermeidbar, würde jeder einzelne konsequenter auf einen gesunden Lebensstil achten. Aufgabe der Politik ist es, die Bürger dabei durch geeignete gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu unterstützten. Im Bereich der Tabakprävention wurden in den vergangenen Jahren bereits mehrere solcher politischen Maßnahmen umgesetzt. Gegen andere, ebenso vermeidbare Krebsrisikofaktoren unternimmt die Politik bisher aber noch wenig. Diese Herausforderungen der Krebsprävention sind ein wichtiges Thema bei der 14. Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle, die am 30.11. im Deutschen Krebsforschungszentrum startet. Mehr erfahren

10.12.2016

Wöchentliche Presseschau der NCD Alliance

Aktuelle Nachrichten und Reportagen rund um die Themen „Globale Entwicklung“, „Weltgesundheit“ und „Gesundheitsrisiken“ in einer kompakten Übersicht der Internationalen Allianz Nichtübertragbarer Krankheiten (NCD Alliance) Mehr erfahren

05.12.2016

Infarkt-Prävention: Lebenslanger Nutzen durch Beratung

Dass Patienten von einer ärztlichen Gesundheitsberatung profitieren können, zeigen aktuelle Auswertungen aus Norwegen. Demnach lässt sich das Herzinfarktrisiko älterer Männer durch eine systematische Beratung zu gesunder Ernährung und Tabakabstinenz deutlich reduzieren – und das ein Leben lang. Mehr erfahren

01.12.2016

Ernährung: Verzehr von Obst und Gemüse abhängig von Einkommen

Der durchschnittliche Pro-Kopf-Konsum von Obst und Gemüse liegt vielerorts immer noch deutlich unter den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation. Welche Rolle das Einkommen dabei spielt, haben WissenschaftlerInnen aus über 20 Ländern zusammengetragen. Mehr erfahren

23.11.2016

Experten fordern neue Präventionspolitik

Seit Jahren fordert die Weltgesund-heitsorganisation WHO konkrete politische Maßnahmen, um chronischen Erkrankungen wie Herzkreislauf- und Lungen-krankheiten, Krebs und Typ-2-Diabetes effektiv vorzubeugen. Doch noch immer scheut die Bundesregierung vor einer wirkungsvollen Präventionspolitik zurück, kritisiert die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK). „In manchen Bereichen gehört Deutschland sogar zu den europäischen Schlusslichtern“, sagt DANK-Sprecher Dr. Dietrich Garlichs. So ist Deutschland das einzige Land in der EU, das noch uneingeschränkt Tabakaußenwerbung erlaubt. Die DANK-Experten appellieren daher in einem Grundsatzpapier, das allen Bundestagsabgeordneten zugestellt wurde, endlich wirksame Maßnahmen gegen Tabakkonsum, schädlichen Alkoholkonsum sowie Übergewicht zu ergreifen. Mehr erfahren

13.11.2016

Wöchentliche Presseschau der NCD Alliance

Aktuelle Nachrichten und Reportagen rund um die Themen „Globale Entwicklung“, „Weltgesundheit“ und „Gesundheitsrisiken“ in einer kompakten Übersicht der Internationalen Allianz Nichtübertragbarer Krankheiten (NCD Alliance) Mehr erfahren

23.10.2016

Die 9. Globale Konferenz über Gesundheitsförderung steht bevor

Vom 21.-24. November 2016 wird die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) organisierte 9. Globale Konferenz über Gesundheitsförderung, die 9th Global Conference on Health Promotion (9GCHP), in Shanghai stattfinden. Die Konferenz markiert das 30-jährige Jubiläum der Verabschiedung der Ottawa-Charta, dem zentralen internationalen Abkommen zur Gesundheitsförderung. Thema der Konferenz wird unter anderen die Verbindung zwischen Gesundheitsförderung und den Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) der Vereinten Nationen sein. Mehr erfahren

19.10.2016

Nicht nur bei Übergewicht: Bewegung als Medikament

Die Ergebnisse zahlreicher Studien zeigen, dass regelmäßige Bewegung das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen reduzieren und das Leben verlängern kann. Wichtige Voraussetzungen für wirksames Training sind eine kardiologische Abklärung und sinnvolle Trainingspläne, betonten Experten im Rahmen der DGK Herztage in Berlin. Mehr erfahren

19.10.2016

Einzigartiger Appell von über 100 Medizinprofessorinnen und -professoren zur Unterstützung der Bundesregierung beim Verbot der Tabakaußenwerbung

Über 100 Medizinprofessorinnen und -professoren wenden sich mit einem dringlichen Appell an die Mitglieder des Deutschen Bundestags der Regierungsfraktionen, die bestehenden Tabakwerbeverbote auszuweiten. Die Unterzeichner des Aufrufs kommen aus den Fachgebieten Pneumologie, Kardiologie, Angiologie, Onkologie, Pädiatrie und Arbeits- und Umweltmedizin. An diese Fachrichtungen wenden sich die Menschen am häufigsten, wenn sie an einer oder mehreren der vielen tabakbedingten Erkrankungen leiden. Mehr erfahren

14.10.2016

Appell zur Unterstützung des Tabakaußenwerbeverbots

Über 100 Medizinprofessorinnen und -professoren unterstützen die Bundesregierung beim Verbot der Tabakaußenwerbung. In einem Schreiben an die Mitglieder des Deutschen Bundestags weisen sie auf die gesundheitsschädigenden Folgen des Rauchens und die positiven Effekte eines Tabakaußenwerbeverbots hin. Mehr erfahren

11.10.2016

Welt-Adipositas-Tag: Regierung zum Handeln aufgefordert

München, den 10.10.2016 – Übergewicht und Adipositas, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, stellen ein immer bedeutenderes Gesundheitsproblem dar, zu dessen Lösung die gesamte Gesellschaft, allen voran die Regierung, beitragen muss. Darauf weisen Experten des Kompetenznetzes Adipositas anlässlich des WeltAdipositas-Tages am 11.10.2016 hin. Mehr erfahren

10.10.2016

Adipositas-ExpertInnen fordern: Kinderübergewicht stoppen!

München, den 10. Oktober 2016 Weltweit steigt das Übergewicht im Kindes- und Jugendalter an. Adipositas kann sich mittel- und langfristig negativ auf Gesundheit, Bildungsabschlüsse und Lebensqualität von Kindern auswirken. Nach Angaben von World Obesity, (die DAG ist deutsche Mitgliedsorganisation) sind derzeit über 222 Mio. Schulkinder weltweit übergewichtig oder adipös, diese Zahl wird noch auf über 267 Mio. bis zum Jahr 2025 steigen. Dann werden schätzungsweise 12 Mio schwer übergewichtige Kinder eine verschlechterte Glukosetoleranz aufweisen (Vorstadium eines Diabetes Typ 2), 4 Mio. Kinder werden an Diabetes Typ 2 leiden, 20 Mio. Kinder werden Bluthochdruck haben und 30 Mio. Kinder werden an einer Fettleber erkrankt sein. Mehr erfahren

07.10.2016

Deutsche Diabetes-Experten fordern Bundesbeauftragten für Diabetes und Adipositas

Berlin, 07.10.2016 – Zum 2. „World Obesity Day“ am 11. Oktober 2016 schlagen Experten Alarm: Bereits 223 Millionen Schulkinder sind weltweit übergewichtig oder fettsüchtig. Diese Zahl steigt bis zum Jahr 2025 voraussichtlich auf 268 Millionen an, sollten die Regierungen keine Gegenmaßnahmen ergreifen. In der Folge werden 2025 rund 27 Millionen Kinder unter Bluthochdruck leiden, 38 Millionen eine Fettleber entwickeln und zwei Millionen an Diabetes mellitus Typ 2 erkranken. Auch die Zahlen für Deutschland sind erschreckend, wie die Organisatoren des Welt Adipositas Tages darlegen. Vor diesem Hintergrund fordern die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE – Deutsche Diabetes Hilfe einen Bundesbeauftragen für Diabetes und Adipositas. Mehr erfahren

05.10.2016

Treffen der internationalen Partnerorganisationen von DANK in Berlin

Am 29. September trafen sich in Berlin Vertreter der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK), der internationalen NCD Alliance und der Initiative NCDfree zum Erfahrungsaustausch. Mehr erfahren

20.09.2016

Bertelsmann-Studie zeigt: Eltern unzufrieden mit Schulessen - Deutsche Diabetes Gesellschaft fordert verbindliche Qualitätsstandards für Verpflegung an Schulen und Kitas

Auch wenn die Mehrheit der Eltern mit dem pädagogischen Angebot an den Ganztagsschulen zufrieden ist: Das Essensangebot stößt bei fast der Hälfte der Erziehungsberechtigten auf Kritik. Das ist eines der Ergebnisse der repräsentativen Umfrage der Bertelsmann Stiftung unter mehr als 4000 Eltern schulpflichtiger Kinder im Alter von sechs bis 16 Jahren. „Ein großer Teil der Eltern hält das Essen für nicht gesund und ausgewogen“, sagt Dr. Dietrich Garlichs, Geschäftsführer der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). „Damit zeigt die neue Studie eindrucksvoll die Notwendigkeit, verbindliche Qualitätsstandards für die Schulverpflegung einzuführen.“ Die Fachgesellschaft sieht jetzt die Schulpolitik in der Pflicht, gesundes Essen an Schulen und Kitas zu fördern und so Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen zu bekämpfen. Mehr erfahren

09.09.2016

Adipositaswelle bei Kindern und Jugendlichen: Bundesländer lehnen verpflichtende Qualitätsstandards für Kita- und Schulverpflegung ab

Berlin, September 2016: Die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) fordert verbindliche Qualitätsstandards für die Kita- und Schulverpflegung als Maßnahme gegen die Übergewichtswelle bei Kindern und Jugendlichen. Nur zwei Bundesländer, nämlich Berlin und das Saarland, haben die anerkannten Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bisher für verbindlich erklärt. Daher hatte das Bündnis die restlichen 14 Bundesländer befragt, wann die DGE-Qualitätsstandards für Schul- und Kitaessen verbindlich eingeführt werden. Die Antworten der Kultusministerien machten deutlich, dass eine Verpflichtung in weiteren Ländern nicht geplant ist. Die Verantwortung wird an die Schulträger und Schulen abgeschoben. Mehr erfahren

05.09.2016

Die Diabetes-Welt zu Gast in München

München, 05. September 2016. Mit über sechs Millionen Betroffenen in Deutschland ist Diabetes sprichwörtlich zur Volkskrankheit geworden. Vom 11. bis zum 20. September 2016 werden sich zahlreiche Veranstaltungen in München dem Thema widmen. Ziel ist es, Patienten und Laien besser über Diabetes und dessen Prävention zu informieren sowie die internationale Forschung stärker zu vernetzen. Mehr erfahren

26.08.2016

US-Kardiologen warnen vor Herz-Kreislauf-Risiko durch Zucker

Die American Heart Association, die wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft der Herz-Kreislauf-Ärzte in den USA, weist in einer neuen wissenschaftlichen Stellungnahme auf die Risiken durch erhöhten Zuckerkonsum im Kindesalter hin. Zu Lebensmitteln und Getränken zugesetzter Zucker trage zu Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Karies sowie bestimmten Krebsarten bei. Mehr erfahren

25.08.2016

Neue Studie zu Erfrischungsgetränken: Die Getränkeindustrie fördert weiter Adipositas-Welle und Zivilisationskrankheiten – Umsteuern dringend erforderlich

Die Verbraucherschutzorganisation „foodwatch“ hat Ergebnisse einer Marktstudie veröffentlicht, wonach 60 Prozent von 463 getesteten Erfrischungsgetränken überzuckert sind. Demnach enthalten zuckergesüßte Limonaden, Schorlen & Co im Schnitt mehr als sechs Stück Würfelzucker pro 250 Milliliter. „Diese Ergebnisse sind erschreckend“, erklärt Professor Dr. med. Baptist Gallwitz, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). „Sie demonstrieren wieder einmal auf deutliche Weise, dass die Mehrheit der Hersteller am Übergewicht verdient und Krankheitsfolgen wie Diabetes, Herzkreislauf- und Krebserkrankungen in Kauf nimmt.“ Die Fachgesellschaft fordert daher die Bundesregierung auf, dem Beispiel anderer Länder zu folgen und eine Steuer oder Herstellerabgabe auf stark zuckerhaltige Getränke einzuführen. Mehr erfahren

22.08.2016

WHO ernennt Micheal R. Bloomberg zum ersten globalen Botschafter für nicht-übertragbare Krankheiten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat heute die Ernennung von Michael R. Bloomberg, den ehemaligen Oberbürgermeister von New York und Philanthropen, zum ersten weltweiten Botschafter für nicht-übertragbare Krankheiten ernannt. Mehr erfahren

07.08.2016

Kein Platz für giftige Botschaften - Welt-Nichtrauchertag 2016: Stoppt Tabakwerbung jetzt!

Bonn/Berlin (sts) – Tabakwerbung in Deutschland: Sie ist präsent, wirkt und verführt. Besonders Kinder und Jugendliche sind für Werbebotschaften empfänglich. Im europäischen Vergleich hinkt Deutschland mit seinen lückenhaften Regelungen zur Tabakwerbung dem Gesundheitsschutz hinterher. Anlässlich des WeltNichtrauchertages am 31. Mai 2016 fordert die Deutsche Krebshilfe daher auf einer Pressekonferenz gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. (ABNR) ein bundesweit umfassendes Tabakwerbeverbot. Mehr erfahren

01.08.2016

Weißbuch Adipositas veröffentlicht

Experten sind über die steigende Zahl Erwachsener besorgt, die an besonders schwerer Adipositas leiden. Dabei existieren wirksame Therapieansätze, um das Körpergewicht langfristig zu verringern und damit begleitende Erkrankungen zu lindern oder zu vermeiden. Diese Angebote zu finden, ist jedoch für Betroffene oft mühsam. Zudem übernehmen die Krankenkassen nicht durchgehend die Kosten. Experten fordern daher eine flächendeckende, optimal vernetzte und besser finanzierte Versorgung der Adipositas in Deutschland. Mehr erfahren

23.07.2016

Ärztliche Präventionsempfehlung als Chance und Herausforderung

Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) begrüßt die ärztliche Präventionsempfehlung im Rahmen des Präventionsgesetzes. Für die behandelnden Sportärzte eröffnet dies neue Möglichkeiten im ärztlichen Alltag in Bezug auf Prävention und Gesundheitsförderung, noch bestehende Lücken sind aber unübersehbar. Ziel einer Online-Umfrage, die vom Sportärztebund Nordrhein konzipiert wurde, war es, die Einschätzung der über 300 teilnehmenden Ärzte bezugnehmend auf den Nutzen, die Durchführbarkeit im ärztlichen Alltag und die Auswirkungen für die Patienten zu eruieren. Mehr erfahren

12.07.2016

Deutscher Werberat weist Beschwerde gegen Coca-Cola-Kampagne zur Fußball-EM zurück – foodwatch und Deutsche Diabetes Gesellschaft legen Einspruch ein

Die Verbraucherorganisation foodwatch und die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) legen Einspruch gegen ein Urteil des Deutschen Werberats ein. Dieser hatte eine Beschwerde der Organisationen gegen die EM-Kampagne von Coca-Cola als unbegründet zurückgewiesen. Die strittigen Werbemaßnahmen, darunter der Verkauf von Cola-Aktionspackungen mit Panini-Stickern und Cola-Sammeldosen mit den Gesichtern der deutschen Nationalelf, richteten sich nicht explizit an Kinder, sondern in erster Linie an Erwachsene, so die Erklärung. Fußballstars seien zudem keine Idole, die vorrangig Kinder ansprechen. Das Sammeln von Panini-Bildern der Nationalmannschaft sei vor allem ein Hobby von Erwachsenen, schrieb der Werberat, das Selbstkontrollorgan der Werbewirtschaft. foodwatch und der DDG bezeichneten die Argumentation als absurd und legten Einspruch gegen die Entscheidung des Werberats ein. Mehr erfahren

11.07.2016

Rote Karte für blauen Dunst in Stadien!

Nach EM 2016: Deutsche Krebshilfe für rauchfreie Fußball Bundesliga Bonn (sts) – Portugal ist neuer Fußball-Europameister. Vier Wochen herrschte Fußball-Fieber. Zwei Millionen Fans feuerten ihre Mannschaften live in den französischen Stadien an: ausgelassen und in rauchfreier Atmosphäre. „Wir gratulieren den Portugiesen zu ihrem Sieg und bedanken uns auch bei unserer Deutschen Nationalelf“, sagt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Unsere Anerkennung gilt jedoch auch der erfolgreichen UEFA-Kampagne ‚Respect your Health‘, die ein striktes Rauchverbot in den Stadien aller EM-Spiele vorsah. Die Zeit ist jetzt auch reif für rauchfreie Bundesligaspiele.“ Mehr erfahren

07.07.2016

Beschwerde beim Deutschen Werberat: Deutsche Diabetes Gesellschaft und foodwatch fordern Stopp von Coca-Cola EM-Kampagne

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die Verbraucherorganisation foodwatch fordern den sofortigen Stopp der Werbekampagne von Coca-Cola zur Fußball-Europameisterschaft 2016. Wegen des Verstoßes gegen drei grundlegende Verhaltensregeln für Lebensmittelwerbung reichten die Organisationen am Montag Beschwerde beim Deutschen Werberat ein – dem Selbstkontrollorgan der Werbewirtschaft. Mit den Gesichtern der deutschen Nationalelf verlocke Coca-Cola Kinder zum Kaufen ungesunder Zuckergetränke und trage damit zum Anstieg von Übergewicht, Typ-2-Diabetes und anderen chronischen Krankheiten bei. Mehr erfahren

08.06.2016

Falsche Botschaften von Nutella & Co zur EM: Fitte Fußballer, dicke Kinder? Keine Zucker-Fett-Creme aufs Frühstücksbrot!

Berlin – Ein gesundes Frühstück ist besonders für Kinder und Jugendliche ein wichtiger Start in den Tag. Sie benötigen eine ausgewogene Morgenmahlzeit für ihre körperliche und geistige Entwicklung und keine Süßigkeit. Im Zuge der bevorstehenden Fußballeuropameisterschaft bringt z.B. Ferrero XXL-Nutella-Gläser auf den Markt, die bereits jetzt neutral „den“ Europameister am 10.7.2016 bewerben und somit suggeriert, man könne auch mit dem Genuss von Schokocreme Europameister werden. Zudem wird mit Bildern gewonnener Europameisterschaften, Fußballprofis und Nationaltrainer Jogi Löw geworben. Viele Kinder und Jugendliche sehen in erfolgreichen Leistungssportlern Vorbilder und konsumieren gerne Produkte, für die die Stars werben. Doch Brotaufstriche wie Nutella fördern aufgrund ihres hohen Zucker- und Fettanteils sowie ihrer wachsenden Gläsergrößen die Entstehung von Übergewicht. Zu viele Kilos wiederum begünstigen die Entwicklung von Diabetes Typ 2. Darauf macht diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe aufmerksam. Mehr erfahren

08.06.2016

Unverantwortliches Sponsoring: Die Deutsche Diabetes Gesellschaft fordert den Deutschen Fußballbund auf, Werbepartnerschaften mit Coca-Cola, Ferrero und McDonald’s zu beenden

Coca-Cola, Nutella und McDonald‘s: Ausgerechnet der Deutsche Fußballbund (DFB), zu dessen Kernaufgaben die Förderung des Sportnachwuchses gehört, macht massiv Werbung für ungesunde Zuckerbomben und Übergewicht fördernde Fast-Food-Produkte. So prangen seit Kurzem die Konterfeis der Nationalspieler auf Cola-Dosen und auf Sammelbildern, die Großpackungen von Kindersüßigkeiten von Ferrero beiliegen. „Der DFB sollte sein Sponsoring-Konzept überdenken, um seiner Vorbildfunktion und gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden“, fordert Professor Dr. med. Baptist Gallwitz, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Übergewicht gehört zu den großen Risikofaktoren für eine Diabeteserkrankung und viele andere Krankheiten. Es stünde dem Fußballbund daher besser an, für gesunde Produkte zu werben. Mehr erfahren

01.06.2016

Prävention von Übergewicht bei Kindern

Um die Aktivitäten zum Schwerpunkt „Prävention von Übergewicht bei Kindern“ transparent zu gestalten, hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Ziele, Inhalte und Informationen des Förderschwerpunkts online aufbereitet. Mehr erfahren

31.05.2016

Mit Kaffee gegen die Kilos: Koffeinkonsum kann Gewichtsreduktion unterstützen

München, den 31.05.2016 – Eine aktuelle Untersuchung zur Wirkung von Koffeinkonsum auf das Körpergewicht, die im Rahmen des Kompetenznetzes Adipositas entstanden ist, gibt Hinweise darauf, dass Kaffeetrinker einen geringeren Body Mass Index (BMI) aufweisen und durch ihren Koffeinkonsum langfristig ihr Gewicht besser erhalten können als Menschen, die keinen Kaffee trinken. Mehr erfahren

30.05.2016

Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2016

Anlässlich des diesjährigen Weltnichtrauchertages hat das Deutsche Krebsforschungszentrum das Factsheet „Standardisierte Verpackungen für Tabakprodukte – wirksam in der Tabakprävention“ herausgegeben. Denn die Verpackung von Tabakprodukten ist weit mehr als nur eine Hülle: Sie bietet den Herstellern die Möglichkeit, über das individuelle Design ein Produkt- und Markenimage aufzubauen und zu vermitteln – damit wird die Verpackung zu einem wichtigen Werbeträger. Eine standardisierte Verpackung (Plain Packaging) mit einheitlicher Verpackungsfarbe, großen bildgestützten Warnhinweisen und einheitlicher Schriftart und -größe des Produktnamens nimmt der Tabakindustrie dieses Werbemittel. Mehr erfahren

22.05.2016

Zum Europäischen Adipositas-Tag 2016: Adipositas stärkster Risikofaktor für Diabetes Typ 2

Berlin – 19. Mai 2016 Anlässlich des Europäischen Adipositas-Tages (21. Mai) verweist diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe darauf, dass das schwere Übergewicht (Adipositas) ab Body Mass Index (BMI) 30 der stärkste Risikofaktor für die Entstehung des Diabetes Typ 2 ist: 80-90 Prozent der Menschen in Deutschland mit Diabetes Typ 2 sind auch adipös. Zur Bekämpfung der zunehmenden Zahl Schwerübergewichtiger und des wachsenden Problems Diabetes Typ 2 plädiert diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe für politische Maßnahmen, die die soziale und gesundheitliche Ungleichheit in Deutschland reduzieren. Mehr erfahren

22.05.2016

Europäischer Adipositas Tag 2016 – wie ist die Adipositasepidemie aufzuhalten?

München - Europas Bevölkerung ist heute bereits mehrheitlich übergewichtig und wird schon 2030 mehrheitlich unter Adipositas (schwerem Übergewicht) leiden, so die aktuelle Prognose der Europäischen Adipositas Gesellschaft (EASO). Auch in Deutschland zeichnet sich diese Entwicklung ab: der Schweregrad des Übergewichts nimmt weiter zu. „Die Politik muss endlich handeln“, mahnt Prof. Dr. Matthias Blüher, Präsident der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG). Die medizinische Fachgesellschaft fordert einen effektiveren Schutz der Bevölkerung vor der sich immer weiter ausbreitenden Adipositas-Epidemie und eine Eindämmung der durch die Adipositas verursachten, volkswirtschaftlichen Kosten in Höhe von jährlich 63 Mrd. Euro. Längst überfällig sei ebenfalls, die Adipositas mit Krankheitswert als chronische Krankheit anzuerkennen und Patienten eine leitliniengerechte Therapie als Regelleistung der Krankenkassen zur Verfügung zu stellen. Mehr erfahren

01.05.2016

Positionspapier der Deutschen Diabetes-Hilfe zur Nationalen Reduktionsstrategie 2016 veröffentlicht

Im Bundeshaushalt sind für 2016 zwei Mio Euro für die Erarbeitung einer nationalen Strategie vorgesehen, die den Gehalt an Zucker und Salz in Fertigprodukten sowie die Aufnahme von gesättigten Fetten reduzieren soll. Dazu soll sich nach dem Willen der Koalition das Bundesernährungsministerium in einem „Minimierungsdialog“ mit der Anbieterseite - Lebensmittelindustrie und –handel - auf geeignete freiwillige Maßnahmen einigen. Mehr erfahren

24.04.2016

Diabetes Kongress 2016: Körperliche Bewegung kann Diabetes-Erkrankungen verhindern und die Prognose verbessern

Derzeit sind 6,7 Millionen Menschen hierzulande an Diabetes erkrankt, über 95 Prozent an Diabetes Typ 2. Jährlich kommen etwa 270.000 Neuerkrankungen hinzu. Übergewicht und Bewegungsmangel sind zwei Hauptursachen. Unsere Gesellschaft wird zunehmend immobiler, wie auch die Ergebnisse einer aktuellen Befragung der Techniker Krankenkasse (TK)* zeigen: So beträgt zum Beispiel der Anteil der Menschen in Berlin, die nie oder nur selten Sport treiben, 53 Prozent. Dabei kann Bewegung Diabetes verhindern, aber auch die Herzkreislauf-Risiken von Menschen mit bestehendem Typ-2-Diabetes senken und ihre Lebenserwartung steigern: Die Mechanismen und Effekte von Sport als Bestandteil der Diabetestherapie sind ein thematischer Schwerpunkt beim Diabetes Kongress 2016. Die 51. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) findet unter dem Motto „Diabetes interdisziplinär“ vom 4. bis 7. Mai 2016 im CityCube Berlin statt. Zum traditionellen Diabetes-Lauf am 5. Mai 2016 lädt die DDG alle Interessierten ein. Mehr erfahren

24.04.2016

Diabeteszunahme verursacht hohen Kostenanstieg: Bessere Prävention und frühere Diagnosestellung gefordert

Berlin – In Deutschland sind mittlerweile sind 6,7 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt, darunter zwei Millionen Menschen, ohne es zu wissen. Die steigende Zahl von Betroffenen und die hohe Dunkelziffer verursachen hohe Behandlungskosten: Die direkten Kosten, die durch die Diabetes-Erkrankung und die Folgekrankheiten entstehen, betragen 48 Mrd. Euro pro Jahr (2009). Inflationsbereinigt sind die Kosten seit 2000 um 24 Prozent gestiegen. Auf einer Pressekonferenz am 5. April 2016 in Berlin stellt die gemeinnützige Organisation anlässlich des Weltgesundheitstages Zahlen und Fakten rund um die Diabetes-Zunahme und die dadurch bedingte Kostenexplosion vor und erörtert unter anderem mit politischen Vertretern, welche Maßnahmen zur Vorbeugung und früheren Diagnose der Stoffwechselerkrankung notwendig sind. Mehr erfahren

24.04.2016

Nachlese zur nationalen Auftaktveranstaltung „Diabetes“ im Rahmen des Weltgesundheitstags 2016

„Prävention stärken, Versorgung fördern und Surveillance ausbauen“ – unter diesem Motto fand am 7. April die nationale Auftaktveranstaltung zum Weltgesundheitstag 2016 im Deutschen Diabetes-Zentrum statt. Namhafte ExpertInnen zeigten den Stellenwert der chronischen Erkrankung auf und benannten den zukünftigen Handlungsbedarf. Mehr erfahren

24.04.2016

Nach dem Infarkt: Schrittzähler motivieren zur Bewegung

Schrittzähler und die regelmäßige Online-Dokumentation der zurückgelegten Strecke können Herzinfarkt-Patienten dabei unterstützen, auch längerfristig aktiv zu bleiben und ihre täglichen Gehstrecken sogar zu steigern. Sie können sinnvolle Instrumente in der Sekundärprävention darstellen. Mehr erfahren

12.04.2016

Typ-2-Diabetes-Risiko senken – weniger Krebsgefahr

Weltgesundheitstag: Ein gesunder Lebensstil ist wichtig Bonn (cg) – Der Weltgesundheitstag am 7. April 2016 stellt das Thema Diabetes in den Mittelpunkt. In Deutschland sind fast 7,3 Millionen Menschen von dieser Krankheit betroffen. Insbesondere Übergewicht und Bewegungsmangel begünstigen Typ-2-Diabetes. Typ-2-Diabetiker haben zudem ein erhöhtes Krebsrisiko. Ein ungesunder Lebensstil kann jedoch nicht nur zu Diabetes führen, er ist auch grundsätzlich ein Risikofaktor für verschiedene Krebserkrankungen. Die Deutsche Krebshilfe nimmt dies zum Anlass, um auf die krebsvorbeugenden Effekte eines gesunden Lebensstils aufmerksam zu machen. Mehr erfahren

10.04.2016

Männliches Übergewicht belastet das Herz stärker

Übergewicht wirkt sich bei Männern und Frauen unterschiedlich aus, zumindest was ihre Herzgesundheit betrifft. Das zeigt eine Studie, die auf der Jahrestagung der DGK in Mannheim präsentiert wurde. Anderen Daten zufolge sollte man das Konzept eines „metabolisch gesunden“ Übergewichts nicht überschätzen: Auch wer übergewichtig ist, ohne ein metabolisches Syndrom aufzuweisen, sammelt Risikofaktoren. Mehr erfahren

06.04.2016

Kompetenznetz Adipositas öffnet sich für neue Kooperationen - Stellung als Partner in der Adipositasprävention, -behandlung und -forschung wird gestärkt

München, den 06. April 2016 – Das Kompetenznetz Adipositas öffnet sich für assoziierte Projekte in der Adipositasprävention, -therapie und -forschung. Der Vorstand zieht eine positive Zwischenbilanz und beschließt, das Forschungsnetz auch ohne Bundesmittel zu erhalten und die Arbeit fortzusetzen. Dieses nationale Forschungsnetz geht über die Landesgrenzen hinaus und dient nicht nur in Deutschland als geschätzter Partner. Mehr erfahren

04.04.2016

Weltgesundheitstag am 7. April 2016 mit Schwerpunkt Prävention und Behandlung von Diabetes

Berlin – Der Weltgesundheitstag am 7. April 2016 stellt erstmals die Prävention und Behandlung von Diabetes in den Mittelpunkt. Die Stoffwechselerkrankung – insbesondere Diabetes Typ 2 – nimmt weltweit und auch in Deutschland unverändert dramatisch zu. Das zeigen neue globale Daten der Internationalen Diabetes-Föderation (IDF)* aus dem Jahr 2015. Schon heute sind weltweit 415 Mio. Menschen betroffen; im Jahr 2040 werden es bereits über ein Drittel mehr sein (642 Mio.). In Deutschland hat sich die Zahl der neu Erkrankten seit Beginn des Jahrtausends um 40 Prozent erhöht. Mittlerweile sind 6,7 Millionen Menschen hierzulande an Diabetes erkrankt, darunter zwei Millionen Menschen , ohne es zu wissen. Auf die hohe und gefährliche Dunkelziffer macht diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe im Rahmen ihrer gesundheitspolitischen Kampagne „Diabetes STOPPEN – jetzt!“ aufmerksam. Auf einer Pressekonferenz am 5. April 2016 in Berlin stellt die gemeinnützige Organisation Zahlen und Fakten rund um die Diabetes-Zunahme vor und erörtert unter anderem mit politischen Vertretern, welche Maßnahmen zur Vorbeugung und früheren Diagnose der Stoffwechselerkrankung notwendig sind. Mehr erfahren

04.04.2016

Das Gewicht der Welt: Studie zeigt weltweite Zunahme von Übergewicht und Adipositas

Die Menschen werden weltweit immer schwerer – dies ist das Ergebnis einer neu erschienen Studie, für die Erhebungen aus fast 200 Ländern mit insgesamt mehr als 19 Millionen Teilnehmern ausgewertet wurden. Dabei wächst der Anteil Übergewichtiger an der Weltbevölkerung schneller als der Anteil Untergewichtiger abnimmt. Die Studie ist in der renommierten internationalen Fachzeitschrift The Lancet erschienen. Mehr erfahren

28.03.2016

„Gesunde“ Umgebung – weniger Diabetes?!

Die Umgebung nimmt Einfluss auf die Gesundheit: Bietet diese Gelegenheiten für Bewegung und gesunde Ernährung in unmittelbarer Nähe, kann sich dies auch positiv auf das Diabetes-Risiko auswirken – so das Ergebnis einer amerikanischen Kohortenstudie. Mehr erfahren

18.03.2016

Deutsche Diabetes Gesellschaft und diabetesDE begrüßen Englands Beschluss zur Softdrink-Steuer: Wann handelt endlich auch die Bundesregierung?

Berlin – Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE – Deutsche Diabetes Hilfe begrüßen die Ankündigung der britischen Regierung, eine Zuckersteuer für Softdrink-Unternehmen zu erlassen. „Dieser Beschluss sollte uns in Deutschland ein Vorbild sein, weil eine solche Steuer hilft, Übergewicht und Diabetes zu verhindern“, sagt Professor Dr. med. Dirk Müller-Wieland, Vizepräsident der DDG. „Die britische Steuer setzt Unternehmen den ökonomischen Anreiz, den Zuckergehalt in ihren Getränken zu reduzieren, und das ist genau die richtige Strategie“, ergänzt Professor Dr. med. Thomas Danne, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Mehr erfahren

18.03.2016

Mutig, konsequent, clever: England hat eine Limosteuer für „Adipositasbomben“

München, den 18. März 2016 Als eine erste Maßnahme gegen Kinderübergewicht hat die britische Regierung jetzt bekannt gegeben, dass die Produktion zuckerreicher Limonaden ab April 2018 durch eine „Limosteuer“ teurer wird. Die erwarteten zusätzlichen Steuereinnahmen von mehr als 500 Mio. Pfund pro Jahr kommen der Bewegungsförderung an Grundschulen zugute, berichtete gestern Finanzminister George Osborne. Für den Sommer 2016 hat die konservative Regierungspartei unter David Cameron darüber hinaus eine nationale Adipositasstrategie gegen Kinderübergewicht angekündigt. „Vorbildlich und wegweisend!“, so das Urteil von DAG-Präsident Prof. Dr. Matthias Blüher. Mehr erfahren

18.03.2016

DANK begrüßt die Softdrink-Steuer in Großbritannien

DANK begrüßt den Beschluss der britischen Regierung, ab 2018 eine Steuer auf stark zuckerhaltige Softdrinks zu erlassen. Mehr erfahren

15.03.2016

Europäischer Aktionsplan für die Prävention und Kontrolle nichtübertragbarer Krankheiten in Vorbereitung

86% der Todesfälle und 77% der Krankheitslast in Europa werden durch nichtübertragbare Krankheiten verursacht. Viele dieser Todes- und Krankheitsfälle ließen sich durch eine bessere Präventionspolitik verhindern. Am effektivsten und kostengünstigsten sind dabei verhältnispräventive Ansätze, mit denen gesündere Lebensbedingungen geschaffen werden. Diese standen daher im Zentrum der 2012 verabschiedeten Europäischen Strategie für die Prävention und Kontrolle nichtübertragbarer Krankheiten 2012-2016. Aktuell berät das europäische Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über das Nachfolgedokument, den Aktionsplan für die Prävention und Kontrolle nichtübertragbarer Krankheiten in Europa 2016-2025. Mehr erfahren

15.03.2016

Weltverbrauchertag am 15. März 2016: Weg mit dem Überangebot an ungesunden Lebensmitteln

Berlin – Weltweit steigt die Zahl der Menschen, die an Diabetes Typ 2, Adipositas und ihren Folgekrankheiten leiden. Das Überangebot von hochkalorischen Lebensmitteln und Getränken, reich an gesättigten Fetten, Zucker und Salz, trägt entscheidend dazu bei. Durch eine solche ungesun­de Ernährung wird das deutsche Gesundheitssystem jährlich um mehr als 17 Mrd. € belastet, schätzt eine aktuelle Studie der Universität Halle Wittenberg. Anlässlich des Weltverbrauchertages 2016 fordert die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe die Politik erneut auf, die Lebensmittelindustrie in die Pflicht zu nehmen, damit diese ihre Produkte gesünder gestaltet. Zwar gehe die von der Regierung ab 2016 geplante Reduktionsstrategie für Salz, Zucker und gesättigte Fette grundsätzlich in die richtige Richtung. Ein freiwilliger Ansatz ohne gesetzliche Obergrenzen oder ökonomische Anreize zur Produktverbesserung wird jedoch nicht zum Ziel führen, sind sich Experten von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe sicher. Bis Ende 2020 sollen messbar mehr gesunde Lebensmittel in Europa verfügbar sein. Mehr erfahren

13.03.2016

Welttag der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar 2016: Soziale Ungleichheit fördert Fettleibigkeit und Diabetes Typ 2

Immer mehr Menschen in Deutschland sind von Armut bedroht. Damit einher geht eine Verschlechterung ihrer Lebenschancen und Gesundheit: Das Diabetesrisiko steigt, und Menschen in der niedrigsten Einkommensgruppe leben zwischen acht bis zehn Jahre kürzer als Menschen der höchsten Einkommensgruppe. Darüber hinaus haben Bewohner benachteiligter Regionen ein um zwanzig Prozent erhöhtes Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Darauf macht diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Welttags der sozialen Gerechtigkeit aufmerksam. In ihrem Positionspapier fordert die gemeinnützige Organisation Maßnahmen zur Verringerung gesundheitlicher Chancenungleichheiten sowie effektive Strategien der Primärprävention und einen Nationale Diabetesplan, um die Auswirkungen zunehmender gesundheitlicher Ungleichheit zu verringern. Mehr erfahren

09.03.2016

Auftaktveranstaltung zum Weltgesundheitstag 2016 „Diabetes“ – jetzt anmelden!

Am 7. April 2016 findet in Düsseldorf die nationale Auftaktveranstaltung zum Weltgesundheitstag statt – dieses Jahr zum Thema „Diabetes“. Das aktuelle Programm ist nun online; Anmeldungen zur Veranstaltung sind ab sofort möglich. Mehr erfahren

09.03.2016

Prävention und Versorgung chronischer Erkrankungen: Koalition streitet über den richtigen Weg im Kampf gegen Diabetes

Unter führenden Gesundheitspolitikern der Großen Koalition ist auf dem parlamentarischen Jahresempfang der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) eine Kontroverse über geeignete Maßnahmen zur Verhinderung und Bekämpfung von Übergewicht und Diabetes entbrannt. Während sich der SPD-Politiker und Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, Professor Dr. jur. Edgar Franke, für eine Ampel-Kennzeichnung und differenzierte Mehrwertsteuersätze für Lebensmittel aussprach, setzt CDU-Ausschussmitglied Michael Hennrich auf allgemeine Aufklärungsmaßnahmen. „Steuern und Ampelkennzeichnung sollten am Ende stehen“, so Hennrich. Die DDG forderte vor allem eine bessere sektorenübergreifende Verzahnung der Diabetesversorgung zwischen Hausärzten, Fachärzten, Kliniken, Reha und Pflege. Mehr erfahren

01.03.2016

Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) schreibt Medienpreise 2016 aus: Diabetes mellitus - den Herausforderungen der Volkskrankheit Diabetes begegnen

Jedes Jahr steigt in Deutschland die Zahl der Menschen mit Diabetes um 300 000. Das entspricht der Einwohnerzahl von Karlsruhe, Mannheim oder Münster. Die Gesamtzahl der Erkrankten wird auf sechs Millionen geschätzt, dabei ist insbesondere die hohe Dunkelziffer besorgniserregend. Um das Wissen über Prävention, Diagnostik und Behandlung der Krankheitsbilder Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2 in der Bevölkerung zu vergrößern, schreibt die Deutsche Diabetes Gesellschaft zum dritten Mal die DDG Medienpreise in drei Kategorien aus. Beiträge zum Thema Diabetes können bis zum 31. Juli 2016 eingereicht werden. Mehr erfahren

29.02.2016

Wöchentliche Presseschau der NCD Alliance

Aktuelle Nachrichten und Reportagen rund um die Themen „Globale Entwicklung“, „Weltgesundheit“ und „Gesundheitsrisiken“ in einer kompakten Übersicht der Internationalen Allianz Nichtübertragbarer Krankheiten (NCD Alliance) Mehr erfahren

25.02.2016

Bundesländer mit hoher Herzinfarktsterblichkeit: Soziale Faktoren spielen eine wichtige Rolle

Deutscher Herzbericht: Studie belegt Zusammenhang zwischen sozial ungünstigen Faktoren und Häufung von Herzinfarkt-Risikofaktoren. Mehr erfahren

23.02.2016

Europäischer Bürgerdialog zu nichtübertragbaren Krankheiten startet

Eine Initiative von europäischen Wissenschaftsinstitutionen, Medien und Bürgergruppen hat die Initiative REIsearch ins Leben gerufen, um damit einen Dialog zwischen Bürgern, WissenschaftlerInnen und PolitikerInnen über die Prävention und Kontrolle nichtübertragbarer Krankheiten zu initieren. Mehr erfahren

23.02.2016

Gesundheitsprävention: Vorsitzender des Gesundheitsausschusses fordert Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln

Der Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit im Bundestag, Professor Dr. Edgar Franke, hat sich auf der Jahrespressekonferenz der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) für eine Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln, eine bessere Vergütung der sprechenden Medizin auch bei kassenärztlichen Behandlungen sowie eine stärkere Honorierung der Ergebnisqualität bei stationären Maßnahmen ausgesprochen. Die DDG begrüßt diese gesundheitspolitischen Vorschläge. Mehr erfahren

22.02.2016

Wöchentliche Presseschau der NCD Alliance

Aktuelle Nachrichten und Reportagen rund um die Themen „Globale Entwicklung“, „Weltgesundheit“ und „Gesundheitsrisiken“ in einer kompakten Übersicht der Internationalen Allianz Nichtübertragbarer Krankheiten (NCD Alliance) Mehr erfahren

22.02.2016

Rückenfit im Alltag – Gezielt bewegen und aktiv stärken

Etwa 80 Prozent der Bevölkerung hat Ärger mit dem Kreuz. Zwei von drei Bundesbürgern klagt mindestens einmal im Jahr über Rückenschmerzen. Die Ursachen sind sehr heterogen und werden durch physische, psychische und soziale Faktoren beeinflusst. Man sollte rechtzeitig dem Bewegungsmangel, einer einseitigen körperlichen Belastung und Stress vorbeugen. Oberstes Gebot ist hierbei: In Bewegung bleiben und den Rücken durch Sport aktiv stärken. Mehr erfahren

14.02.2016

EU-Parlament verlangt Zucker-Grenzwerte für Babynahrung

Babynahrung enthält oft bis zu dreimal mehr Zucker als von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen. Gemäß neuer Lebensmittel-Vorschriften der EU-Kommission sollte diese gesundheitsgefährdende Praxis weiterhin erlaubt bleiben. Das EU-Parlament hat jedoch sein Veto eingelegt und fordert die Einhaltung der international empfohlenen Grenzwerte. Mehr erfahren

13.02.2016

Tabakkonsum und Passivrauchbelastung – Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen

Der Anteil rauchender Jugendlicher ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen – und zwar unabhängig von Geschlecht, Alter und Sozialstatus. Dies zeigt eine aktuelle Publikation des Robert Koch-Instituts (RKI) auf Basis der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS). Mehr erfahren

07.02.2016

Wöchentliche Presseschau der NCD Alliance

Aktuelle Nachrichten und Reportagen rund um die Themen „Globale Entwicklung“, „Weltgesundheit“ und „Gesundheitsrisiken“ in einer kompakten Übersicht der Internationalen Allianz Nichtübertragbarer Krankheiten (NCD Alliance) Mehr erfahren

05.02.2016

Cochrane-Review: Nichtraucherschutzgesetze retten Leben

Nichtraucherschutzgesetze retten Leben – und zwar sowohl von Rauchern wie auch von Nichtrauchern. Dies zeigt eine neu erschienene systematische Übersichtsarbeit, in der die Ergebnisse von 77 Einzelstudien aus 21 Ländern ausgewertet und zusammengefasst wurden. Mehr erfahren

04.02.2016

Krebs in Deutschland

Am 4. Februar 2016 wird mit dem Weltkrebstag eine der bedeutendsten Krankheitslasten in Deutschland in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) mit der 10. Ausgabe von „Krebs in Deutschland“ mitteilte, ist für das Jahr 2016 insgesamt mit rund einer halben Millionen neuen Erkrankungsfällen zu rechnen. Mehr erfahren

25.01.2016

WHO Empfehlungen zur Prävention von Übergewicht bei Kindern veröffentlicht

Übergewicht bei Kindern stellt eine große Herausforderung dar. Die Zahl der übergewichtigen und adipösen (stark übergewichtigen) Kinder ist in vielen Ländern in den letzten Jahren weiter angestiegen. Zwar hat sich der Anstieg in der Häufigkeit von Übergewicht und Adipositas unter Kindern zuletzt verlangsamt, doch konnte noch keine Trendumkehr erreicht werden. Zudem besteht ein deutlicher sozialer Gradient: Kinder aus sozial benachteiligten Bevölkerungsschichten sind besonders häufig übergewichtig oder adipös. Daher hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweite Ziele formuliert, um Übergewicht bei Kindern unter 5 Jahren bis 2025 zu reduzieren. Mehr erfahren

24.01.2016

Wöchentliche Presseschau der NCD Alliance

Aktuelle Nachrichten und Reportagen rund um die Themen „Globale Entwicklung“, „Weltgesundheit“ und „Gesundheitsrisiken“ in einer kompakten Übersicht der Internationalen Allianz Nichtübertragbarer Krankheiten (NCD Alliance) Mehr erfahren

20.01.2016

E-Zigaretten und E-Shishas: Welche Faktoren gefährden die Gesundheit?

Das deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) informiert mit einem aktuellen Factsheet über gesundheitliche Risiken durch E-Zigaretten und E-Shishas. Die Autoren, PD Dr. Wolfgang Schober und Prof. Dr. Hermann Fromme vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit kommen zu dem Schluss: Der Konsum von E-Zigaretten und E-Shishas ist mit gesundheitlichen Gefahren verbunden. Das Gefährdungspotential wird bestimmt durch die Chemikalien der Betriebsflüssigkeiten, durch die Gerätetechnik und das Nutzerverhalten. Mehr erfahren

16.01.2016

Botschaft für die Internationale Grüne Woche: Rote Karte für ungesunde Lebensmittel

Im Bundeshaushalt sind für 2016 zwei Millionen Euro für die Erarbeitung einer nationalen Strategie vorgesehen, die den Gehalt an Zucker und Salz in Fertigprodukten senken sowie eine reduzierte Aufnahme von gesättigten Fetten bewerkstelligen soll. Anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin (15.1. – 24.1.2016) fordert die Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe das Bundesernährungsministerium auf, die Reduktionsstrategie als Chance zu sehen, sich mit Lebensmittelindustrie und –handel auf nachhaltige Maßnahmen zu einigen. Mehr erfahren

15.01.2016

BMEL-Ernährungsreport 2016: Der Landwirtschaftsminister beschönigt Ernährungssituation in Deutschland

Mit einer Telefonumfrage bei eintausend Befragten versucht das Landwirtschaftsministerium, die Ernährungsgewohnheiten in Deutschland zu beschreiben. Die Umfrage kommt zu dem Ergebnis: Die meisten schaffen es, sich im Alltag gesund und ausgewogen zu ernähren. „Diese Darstellung des Ministeriums widerspricht fundamental der Ernährungsrealität in Deutschland“, erklärt Professor Dr. med. Baptist Gallwitz, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Mehr erfahren

14.01.2016

Wöchentliche Presseschau der NCD Alliance

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06.01.2016

Graduelle Reduzierung des Zuckergehalts in Softdrinks als Verhältnisprävention

Zuckerhaltige Getränke sind über alle Altersstufen hinweg die Hauptaufnahmequelle von Zucker und tragen maßgeblich zu Übergewicht und seinen Folgeerkrankungen, wie Typ 2 Diabetes, bei. In einer Modellierungsstudie, veröffentlicht Anfang des Jahres in der Fachzeitschrift The Lancet Diabetes & Endocrinology, wurde eine graduelle, ersatzlose Reduzierung des Zuckergehaltes in Soft-Drinks um 40% über 5 Jahr als Maßnahme der Verhältnisprävention vorgeschlagen. Mehr erfahren

02.01.2016

Frankreich führt werbefreie Zigarettenschachteln ein

Frankreich folgt dem Beispiel von Australien und Großbritannien und führt einheitliche, werbefreie Verpackungen für Tabakprodukte ein. Solche sogenannten "plain packaging rules" werden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen, um den Tabakkonsum und Folgeerkrankungen wie Lungenkrebs, Herzinfarkt und chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen zu bekämpfen. Mehr erfahren

26.12.2015

Länger leben durch hausärztliche Prävention

Schweizer Forscher konnten zeigen, dass sich die Sterbewahrscheinlichkeit älterer Menschen durch hausärztliche Präventionsarbeit deutlich senken lässt. Auch gesunde Senioren profitieren davon, von ihren Hausärzten bei gesunder Ernährung und regelmäßiger körperlicher Bewegung unterstützt zu werden. Mehr erfahren

24.12.2015

Wöchentliche Presseschau der NCD Alliance

Aktuelle Nachrichten und Reportagen rund um die Themen „Globale Entwicklung“, „Weltgesundheit“ und „Gesundheitsrisiken“ in einer kompakten Übersicht der Internationalen Allianz Nichtübertragbarer Krankheiten (NCD Alliance) Mehr erfahren

10.12.2015

Neuer Bericht zur Prävention von Adipositas in Europa veröffentlicht

In ihrem Bericht "Confronting obesity in Europe: Taking action to change the default setting" diskutiert der Beratungsdienst The Economist Intelligence Unit, wie Europa auf die Herausforderungen der Adipositas-Epidemie reagiert. Mehr erfahren

05.12.2015

EU-Bericht: Grenzwerte für Transfettsäuren nötig

Die Europäische Union empfiehlt in einem aktuellen Bericht gesetzliche Grenzwerte für Transfettsäuren. Diese erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes und sind in vielen industriell hergestellten Lebensmitteln enthalten. Mehr erfahren

02.12.2015

Fachgespräch Diabetes im Bundestag: Mehr politischer Einsatz nötig

Es wird noch nicht genug getan gegen den „Tsunami“ Diabetes mellitus, an dem in Deutschland ca. sieben Millionen Menschen leiden. Dies zeigte sich auf dem Fachgespräch Diabetes im Deutschen Bundestag. Mehr erfahren

01.12.2015

New York führt Kennzeichnungspflicht für salzreiche Speisen ein

Ein zu hoher Salzkonsum ist ein wichtiger Risikofaktor für Bluthochdruck, und damit für viele Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Insbesondere Fertiggerichte und Fast Food haben oft einen sehr hohen Salzgehalt. Auch in Deutschland liegt der Salzkonsum der Bevölkerung insbesondere unter Männern über der von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Höchstdosis von 5 Gramm pro Tag. Mehr erfahren

01.12.2015

Wöchentliche Presseschau der NCD Alliance

Aktuelle Nachrichten und Reportagen rund um die Themen „Globale Entwicklung“, „Weltgesundheit“ und „Gesundheitsrisiken“ in einer kompakten Übersicht der Internationalen Allianz Nichtübertragbarer Krankheiten (NCD Alliance) Mehr erfahren