Pressemeldung

Dietrich Garlichs übergibt Sprecheramt der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) an Barbara Bitzer

In dieser Woche übergibt Dietrich Garlichs das Amt des Sprechers der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) an Barbara Bitzer. Dietrich Garlichs hatte dieses Amt seit der Gründung von DANK inne und gibt es jetzt aus Altersgründen ab.

Berlin, 18. Januar 2018 – In dieser Woche übergibt Dietrich Garlichs das Amt des Sprechers der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) an Barbara Bitzer. Dietrich Garlichs hatte dieses Amt seit der Gründung von DANK inne und gibt es jetzt aus Altersgründen ab.

Garlichs hatte DANK aus Anlass des ersten UN Gipfel zu den nichtübertragbaren Krankheiten 2010 gegründet. Dem Zusammenschluss gehören inzwischen 22 große medizinische Fachgesellschaften und Gesundheitsorganisationen an. DANK setzt sich für eine verbesserte Präventionspolitik in Deutschland ein. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und bedanke mich für das Vertrauen der DANK-Mitglieder,“ sagt Barbara Bitzer, Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft.

Die nichtübertragbaren Krankheiten sind das überragende Gesundheitsthema weltweit – nicht Ebola, Vogelgrippe oder andere übertragbare Krankheiten. Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislaufleiden, Diabetes oder Krebs verursachen nach Schätzungen der WHO etwa dreiviertel aller vorzeitigen Todesfälle und der Krankheitslast.

Seit langem fordern UN und WHO daher eine bevölkerungsweite Präventionspolitik. Viele Länder haben entsprechende verhältnispräventive Maßnahmen ergriffen. In Deutschland fehlen sie nach wie vor.

Im September dieses Jahres wird es wieder ein UN High Level Meeting zu den nichtübertragbaren Krankheiten geben. DANK fordert die deutsche Politik auf, wirksame Präventionsmaßnahmen gegen die zum großen Teil vermeidbaren Zivilisationskrankheiten zu unternehmen. Zu den wirksamen Maßnahmen gehören:

  1. Reduzierung des Tabakkonsums (z.B. durch regelmäßige, spürbare Tabaksteuererhöhungen)
  2. Verringerung des schädlichen Alkoholkonsums (z.B. durch Erhöhung der Alkoholsteuer und Erhebung nach Alkoholgehalt)
  3. Verhinderung der Zunahme von Adipositas und Diabetes (z.B. durch Steuersenkungen für gesunde Lebensmittel und Steuererhöhungen für Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Zucker, Fett und Salz)
  4. Steigerung der körperlichen Aktivität (z.B. durch eine tägliche Sportstunde in Kita und Schule)